| Kaufpreis | 690.500 € |
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| Provision | keine Provision für Käufer |
Man steht nach dem Reinkommen nicht sofort mitten im Tag. Genau dadurch wirken manche Wege später entspannter, als die Fläche zunächst vermuten lässt.
172 m² · zwei Ebenen · Pultdach · Galerie · Balkon · zwei Terrassen.
Das merkt man wahrscheinlich nicht am ersten Tag.
Aber der Eingang liegt leicht aus dem eigentlichen Wohnbereich heraus. Man kommt rein, stellt vielleicht erst etwas ab und entscheidet dann, wo der Tag weiterläuft. Das klingt nach einer kleinen Sache. Bei 172 Quadratmetern über zwei Ebenen ist es keine kleine Sache.
Der Wohn-Koch-Bereich geht in ein separates Wohnzimmer über. Beide Bereiche sind verbunden, aber nicht dasselbe. Man kann gleichzeitig kochen, essen und irgendwo ruhiger sitzen — ohne dass einer von beiden Bereichen das Tempo des anderen übernehmen muss.
Morgens merkt man das irgendwann stärker. Vielleicht macht vorne schon jemand Kaffee, während hinten am Tisch noch Ruhe bleibt. Oder draußen sitzt abends noch jemand auf der windgeschützten Terrasse, obwohl drinnen eigentlich längst aufgeräumt wird.
Solche Übergänge entstehen hier eher nebenbei.
Nach oben führt eine zentral gelegene Treppe. Die Galerie oben liegt nicht direkt über dem Wohnen. Man kommt aus dem Treppenhaus und hat kurz einen eigenen Moment, bevor es in die Zimmer geht. Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer, großes Bad mit Wanne und Dusche — das Obergeschoss hat eine eigene Logik, die vom Erdgeschoss getrennt läuft.
Nicht vollständig. Aber spürbar.
Der Balkon oben mit dem Glasgeländer verändert mehr als man zunächst denkt. Man steht dort nicht auf einer Terrasse. Man steht oben und schaut. Das ist ein anderes Gefühl als ein Außenbereich auf Erdgeschoss-Niveau. Manche merken das erst beim zweiten Besuch.
Vorne und hinten je eine Terrasse — beide windgeschützt durch den eingerückten Bereich der Fassade. Nicht zwei Stühle rechts und links vom Haus. Zwei Außenbereiche mit unterschiedlicher Nutzungslogik. Vorne eher öffentlich. Hinten eher privat. Wer abends draußen sitzen will, ohne gesehen zu werden — das geht hier.
172 Quadratmeter. Groß genug, dass Wege entstehen. Nicht so groß, dass das Haus koordiniert werden muss.
Der Hauswirtschaftsraum nimmt nebenbei einiges aus den sichtbaren Bereichen heraus. Wäsche, Taschen, Dinge die irgendwo stehen. Klingt banal. Macht im Alltag aber erstaunlich viel Unterschied.
Wer dagegen möglichst kompakte Wege auf einer Ebene sucht oder bewusst wenig Treppe im Alltag haben will — das ist wahrscheinlich das falsche Format. Dieses Haus funktioniert über Ebenen, über Übergänge, über gestufte Öffentlichkeit. Man muss das wollen oder zumindest bereit sein, es auszuprobieren.
Gerade für Familien, die merken, dass sie mehr Gleichzeitigkeit brauchen als Distanz — aber trotzdem nicht dauerhaft ineinander laufen wollen — entsteht hier oft eine angenehm ruhige Struktur.
Irgendwann läuft das einfach mit.
Die Kontaktdaten finden sich im Standorttext.